Scuola lavoro

Mi chiamo Arianna, ho 17 anni e frequento il quarto anno al liceo linguistico Volta-Gobetti a Bagno a Ripoli. In questo periodo sto svolgendo un tirocinio di due settimane presso Scuola Toscana. Con le nuove riforme, gli studenti di tutte le scuole superiori devono, durante il corso degli anni accumulare un determinato numero di ore di scuola lavoro. Prima questo veniva effettuato solamente dagli istituti tecnici e dai professionali, adesso anche i licei hanno inserito questa formazione all’interno delle scuole. I ragazzi vengono mandati in aziende adatte alle loro competenze, io, frequentando un liceo linguistico ho avuto la possibilità di trovarmi in una scuola per stranieri, rimanendo quindi nel contesto delle lingue. All’interno dell’azienda ognuno di noi ha un tutor, un referente che ci segue durante il nostro percorso e che ci da compiti adatti alle nostre possibilità. A mio parere questa è un’esperienza formativa molto utile per noi giovani perché ci permette di capire come funziona il mondo del lavoro e magari, ci può chiarire le idee su ciò che vorremmo fare del nostro futuro. Durante i primi giorni, ho assistito a delle lezioni svolte da differenti insegnanti con alunni di tutte le età, dai più capaci a quelli alle prime esperienze con la lingua italiana. Una cosa di cui mi sono resa conto è che, anche se tutte queste persone non parlano la stessa lingua e hanno abitudini e culture differenti, una cosa che le accomuna è la passione e la voglia di imparare l’italiano. Studiando ad un linguistico so che imparare una lingua straniera, magari completamente diversa dalla propria lingua madre, è un’impresa abbastanza difficile, ma con i giusti mezzi e tanto, tanto esercizio può diventare sicuramente più facile e divertente.

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Gesti italiani

Wenn man mit einem Italiener ins Gespräch kommt, fallen sie direkt auf: Die Gesten. Man könnte meinen, die Italiener fuchteln willkührlich mit den Händen herum. Schaut man aber genauer hin, fällt auf, dass die Handbewegungen authentisch wirken und fester Bestandteil der Kommunikation und der italienischen Kultur sind. Damit hebt sich die italienische Sprache von vielen anderen Sprachen ab. Die Gesten haben unzählig verschiedene Bedeutungen und werden vielfältig eingesetzt.

Neben der Gestik gehört auch der Gesichtsausdruck und die Distanz zum Gegenüber zur Vermittlung der Botschaft. Eine Gestik ohne den passenden Gesichtsaussdruck kann die Nachricht des Sprechenden nicht deutlich vermitteln. Generell gehört das Einsetzen von Gesten zur Form der non verbalen Kommunikation.

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Alberto hat uns bei einer Aktivität in der Schule einige Gesten gezeigt und erklärt. Nachdem er sie vorgemacht hatte, durften wir sie nachmachen und üben. Das hat viel Spaß gemacht! Von Essen wie zum Beispiel ”ich habe Hunger”, ”Spaghetti essen” und ”Kaffee trinken” bis hin zu emotionalen Ausdrücken wie ”ich bin wütend” und ”ich bin glücklich” war alles dabei. Am Ende schrieb er einige Sätze auf die Tafel, die wir dann ohne zu sprechen und nur mit Gesten ausdrücken sollten. Das war gar nicht so einfach!

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Zu Besuch bei einem florentinischen Handwerker

Am Freitag haben wir mit Maria einen florentinischen Handwerker besucht. Sein Geschäft befindet sich etwas versteckt unmittelbar am Piazza Santo Spirito in Oltrarno. Als wir ankamen, führte er uns in den Keller, denn hier befindet sich seine Werkstatt.

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Voller Begeisterung und Motivation zeigte er uns die Platten mit verschiedenen Mustern, die er selbst von Hand gezeichnet hatte. Die aufwendigste Platte dauerte etwa zwei Wochen. Dann zeigte er uns die verschiedenen Produkte, die er aus diesen ”Schablonen” herstellt. Das sind viele Miniaturprodukte wie beispielsweise kleine Anhänger, verschnörkelte Salz- und Pfefferschalen und Weinschließer. Von Serviettenringen und Schmuck bis hin zu kleinen Dosen und Dekogegenständen ist alles dabei.

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Er arbeitet mit Metall, das schließlich vergoldet oder versilbert wird. Während er uns in sein Handwerkt einweihte, erzählte er uns immer wieder aus seinem Leben. Er begann diese Arbeit mit 14 Jahren und ist jetzt nun schon 55 Jahre am Werk. Er führte uns außerdem seine uralten Maschinen vor, die nicht mit Strom betrieben werden. Diese sind zwar alt, aber funktionieren noch gut. Wer wollte, konnte ihm ein 50ct-Stück geben, auf das er dann das Wappen von Florenz einstanzte. Auch dieses hatte er von Hand gemacht.

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So haben wir eine tolle Erinnerung an diesen Besuch! Immer wieder durften wir Fragen stellen, die er uns ausführlich und gerne beantwortete. Anschließend konnte man seine Produkte in einem kleinen Verkaufsshop kaufen, der sich im selben Haus befand. Hier bekommt man die Waren zum Herstellungspreis und spart daher einiges, wie wenn man die Produkte in einem herkömmlichen Laden kauft. Eine super Möglichkeit, Mitbringsel für Familie und Freunde zu kaufen.

Cucina italiana!

Neben Sprachkursen bietet die Scuola Toscana auch Kochkurse an, in denen sie die Schüler mit der typisch italienischen Küche vertraut macht. Ein Kurs fand gestern bei der italienischen Köchin Fiammetta zuhause statt. Fiammetta kocht leidenschaftlich gern und lädt nun schon seit 18 Jahren zu Kochkursen ein!

Um 16.30 Uhr nachmittags ging es los, wir trafen uns in Fiammettas gemütlicher Wohnung im Zentrum der Stadt. Neben mir waren noch zwei weitere Schüler der Scuola Toscana dabei und die Runde war damit klein und gemütlich. Fiammetta stellte das 4-Gänge-Menü vor und las uns die entsprechenden Rezepte aus ihrem dicken Rezeptebuch vor. So konnten die Teilnehmer die Rezepte mit den dafür benötigten Lebensmitteln mitschreiben und anschließend auch mit nach Hause nehmen.

Das Menü!
Antipasto: Insalata Parmigiana
Primo: Pasta al coccio
Secondo: Petto di pollo al limone e mandorle
Dolce: Tiramisù con yogurt e frutti di bosco

Danach ging es in die Küche – Fiammettas Reich. Diese war top ausgestattet und sah typisch italienisch aus: Offene Gewürze, Olivenöl, ein Gasherd,.. Jeder bekam eine Schürze und Fiammetta legte eine italienische CD ein. Die Stimmung war perfekt und es konnte nun losgehen!

Schritt für Schritt bereiteten die Teilnehmer die einzelnen Gerichte zu. Fiammetta zeigte wie es funktioniert und die Schüler machten es nach.

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Begonnen haben wir mit dem Dessert, denn dieses musste zwei Stunden kühlgestellt werden. Dafür schnitten die Schüler vorerst die Waldfrüchte (Erdbeeren, Himbeeren, Blaubeeren) klein. Ein Teil der Erdbeeren wurde püriert; in diese Soße wurde dann eine Art Keks getunkt und abwechselnd mit der Joghurtmasse und den Früchten in einer Schüssel geschichtet. Danach ab damit in den Kühlschrank!

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Anschließend begannen wir mit der Soße für die Pasta. Dafür wurde eine kleingeschnittene Zwiebel angebraten, Erbsen zum Quellen gebracht und gute, toskanische Pilze weich gekocht. Anschließend wurde noch ein spezieller toskanischer Schinken klein geschnitten, alles in einem Topf vermengt und mit etwas Sahne aufgekocht. Während die Pasta vor sich hinköchelte, begannen wir mit dem ”secondo”. Hierfür wurde von einem Hühnchenfleisch fettige Stellen entfernt und das Fleisch dann in längliche Streifen geschnitten. Anschließend wurde es mit Mehl mariniert und in Olivenöl angebraten. Währenddessen wurden Mandeln mit dem Mixer klein gemixt und mit der Schale einer biolgischen Zitrone vermischt. Die Menge wurde dann zum Hähnchen gegeben und mit etwas Zitronensaft übergossen.

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Immer wieder gab Fiammetta Tipps und machte die Schüler mit den Fachbegriffen der italienischen Küche vertraut. Als nächster Schritt war der Salat dran. Der Parmesan wurde mit einem speziellen Küchenwerkzeug gehobelt und über dem Salat verteilt. Das Dressing wurde in einer extra Schale angerichtet: Der Saft einer Zitrone wurde mit selbstgemachtem Olivenöl und etwas Salz und Pfeffer vermischt – sehr einfach aber sehr fein!

Zuguterletzt wurden die Nudeln für die Pasta gekocht; Fiammetta hatte ganz besondere Fusilli von einer elden Marke! Man beachte: Erst die Pasta in’s kochende Wasser geben und dann das Salz dazugeben! So bleiben die Mineralien erhalten und die Pasta hat einen besseren Geschmack. Danach wurde noch der Parmesan gerieben – der darf bei der Pasta natürlich nicht fehlen!

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Am Ende ließen wir es uns so richtig schmecken! Wir deckten den Tisch schön ein und freuten uns über das italienische Menü, das wir selbst zubereitet haben. Ganz klar gab es italienischen Wein zum Essen!

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Das historische Zentrum von Florenz

Das historische Zentrum in Florenz ist sehr berühmt, es zieht jährlich Millionen von Touristen an. Seit 1982 wurde es von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Einige der wesentlichen Sehenswürdigkeiten findet ihr nun hier in meinem Eintrag!

Zentrum der historischen Altstadt ist die Piazza della Signoria. Als einer der berühmtesten Plätze der Stadt war sie zur Zeit der Republik das politische und soziale Zentrum der Stadt. Die ”Signoria” bezeichnete die damalige republikanische Regierung von Florenz. Auffallend ist ihre heute L-förmige Gestalt. Diese kam 1269 zustande, als die die Häuser von den Guelfen zerstört wurden.

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Piazza della Signoria 

Südöstlich der Piazza dominiert der Palazzo della Signoria, der heute unter dem Namen Palazzo Vecchio bekannt ist. Sein Bau wurde 1299 gestartet und dauerte rund 15 Jahre. Als damaliger Sitz des Stadtparlaments dient er heute als Rathaus der Stadt. Der 94 Meter hohe Arnolfo-Turm sticht aus dem Komplex heraus. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall; besonders beeindruckend ist der sogenannte ”Saal der Fünfhundert”, dessen Raum mit Zeichnungen und Kunstwerken sowohl an den Wänden als auch an der Decke gefüllt ist. Es ist sehr interessant, die einzelnen Zimmer zu sehen, die alle ihre eigenen Charakterisitken aufweisen.

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Saal der Fünfhundert

Die Kathedrale von Florenz ”Santa Maria del Fiore” ist die Metropolitankirche der Kirchenprovinz Florenz. Ihre imposante und weltbekannte Kuppel ist das Hauptwerk von Brunelleschi und gilt als technische Meisterleistung der frühen Renaissance. Der Dom wurde 1434 vollendet und und ist die bedeutendste Sehenswürdigkeit von Florenz sowie die viertgrößte Kirche der Welt. Mit Ausnahme der Fassade wurde der Dom nach seinem Bau mit bunten Marmor verziert. Nicht nur von außen, sondern auch von innen ist der Dom ein echter Hingucker!

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Cattedrale di Santa Maria del Fiore 

Weiter die Piazza della Reppublica, Sie ist im Zuge der Sanierungsarbeiten entstanden, als Florenz Italiens Hauptstadt war. Schon in römischer Zeit befand sich hier das Stadtzentrum und der ehemalige ”alte Markt”.

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Piazza della Reppublica

Ein weiteres wichtiges Gebäude sind die Uffizien, die im Jahr 1559 von der Familie Medici in Auftrag gegeben wurde, um vorerst Ministerien und Ämter unterzubringen. Seit 1580 befindet sich dort die Kunstsammlung ”Galleria degli Uffizi”, die Skulpturen und Gemälde von der Antike bis zum Spätbarock ausstellt. Die Gallerie ist eines der bekanntesten Kunstmuseen der Welt.

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Gli Uffizi

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Für die Verbindung der Uffizien mit dem Palast der Medici, der sich auf der anderen Seite des Flusses befindet, dient die Ponte Vecchio. Sie ist die älteste und zugleich die einzige Brücke, die dem 2. Weltkrieg unbeschadet davongekommen ist. Seit 1345 befinden sich seitlich der Brücke viele kleine aneinandergereihte Läden, die die Brücke in Form von Balkonen teilweise überragen. Diese Läden gehörten hauptsächlich Schlachtern und Gerbern, die ab 1565 dann aber unter Anweisung von Cosimo I. de’ Medici durch Goldschmiede ersetzt wurden. Auch heute noch ist die Brücke voll von zahlreichen Juweliergeschäften.

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Ponte Vecchio

Der Palazzo Pitti befindet sich auf der anderen Seite des Flusses, in Oltrarno. Sein Bau startete im Jahr 1458 unter dem Kaufmann Luca Pitti. Rund hundert Jahre später ging dieser jedoch Pleite und war zum Verkauf des Palastes gezwungen. Dieser wurde schließlich von der Familie Medici erworben und weitergebaut. So entstand unter anderen der schöne Boboli Garten, der sich hinter dem Palazzo Pitti befindet. Das zuvor eher ärmliche Viertel Oltrarno verwandelte sich durch die Übersiedlung einflussreicher Familien wie die der Medici zu dem Viertel der Wohlhabenden.

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Lasst euch selbst beeindrucken und spaziert durch das historische Zentrum! Ihr werdet es auf keinen Fall bereuen.

 

Unterricht mal anders!

Da die Schule an einem Tag ziemlich leer war, ging Annalisa mit ihren Schülern in die nahegelegene ”Biblioteca delle Oblate”, um dort den Nachmittagsunterricht zu verbringen. Das ehemalige Kloster ist seit 1914 eine öffentliche Bibliothek und sehr schön! Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall!

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Eingangsbereich der Bibliothek 

Annalisa führte uns zu Beginn in der Bibliothek herum und zeigte uns die verschiedenen Bereiche. Von DVD’s bis hin zu Zeitschriften und ausländischen Büchern gibt es eine große Auswahl! Das beste kam jedoch erst: Die Cafeteria auf der Dachterrasse! Hier sitzen viele Studenten und arbeiten oder treffen sich auf einen Café. Der Ausblick ist wunderbar!

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Dachterrasse

Mit Blick auf den Dom und einem Cafè setzte Annalisa schließlich den Unterricht fort. Sie hatte ein Rollenspiel für die Schüler mitgebracht, das sehr unterhaltsam war! Wir haben viel gelacht und das schöne Ambiente genossen. Mit dem tollen Ausblick konnte man die Unterrichtsstunde richtig genießen!

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Rollenspiel 

Gita in barca!

Besser kann man den Abend wohl nicht ausklingen lassen!
Den schönen Sonnenuntergang in bunten Farben konnten wir gestern vom Boot aus genießen. Ein einmaliges Erlebnis auf dem Arno, der mit seinen 241 Kilometer den größten Fluss der Toskana und den achtlängsten Italiens darstellt.

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Nahe der Brücke Carraia stiegen wir an Bord des kleinen traditionellen „Barchetto“, das vom sogenannten „Barcaiolo“ gerudert wird. Das hölzerne Boot im Stil einer Gondel transportierte ursprünglich Baustoffe für die Stadtmauern von Florenz.
Der Ruderer Antonio fuhr das Boot fachmännisch mit einem langen hölzernen Stab über den Fluss. Vorbei an den Uffizien und unter der Ponte Vecchio zeigte Antonio uns die schönen Paläste der Stadt.

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Die Abenddämmerung sorgte für eine gemütliche Stimmung auf dem Boot und die Lichter der Stadt setzten die Gebäude in einen besonderen Glanz. Das war ein schöner Abend!

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