Piazzale Michelangelo

Einer der wohl schönsten Plätze in Florenz, von dem man eine wunderbare Aussicht genießen kann, ist der Piazzale Michelangelo. Er wurde im Jahr 1865 erbaut, in dem Florenz Italiens Hauptstadt war. Blickt man auf die Stadt hinunter, fällt auf, dass Florenz eine Art ”Kuhle” darstellt, die von vielen Hügeln umgeben ist. So erblickt man beispielsweise auf der anderen Seite des Flusses das Städtchen Fiesole, das sich auf einem Hügel befindet.

Wenn man den Menschenmassen und Touristen entkommen möchte, empfehle ich, am frühen Morgen zu kommen. Auch der Sonnenaufgang ist super schön, allerdings auch sehr früh. In kleinen Schritten wird die Stadt nach und nach beleuchtet. Um diese Zeit befindet sich kaum einer auf dem Piazzale.

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Sonnenaufgang

Abends kann man vom Piazzale Michelangelo aus den Sonnenuntergang genießen, begleitet von Gitarrenmusik im Hintergrund. Die leuchtenden Lichter der Stadt sorgen für ein gemütliches Ambiente. Mit einer Flasche Wein oder einem Bier kann man hier in aller Ruhe den Abend ausklingen lassen. Der Aufstieg mag etwas anstrengend sein, aber lohnt sich auf jeden Fall. Das dürft ihr euch nicht entgehen lassen!

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Sonnenuntergang

Wir waren auch mit der Scuola Toscana hier! Die Lehrerin Benedetta hat uns über den schönen ”Giardino delle Rose” in Richtung ”Chiesa di San Miniato al Monte” geleitet, die auf selber Höhe wie der Piazzale Michelangelo liegt. Der Rosengarten ist ein beliebter Treffpunkt bei Studenten und Einheimischen. Vor allem im Frühlingen blühen hier Rosen in verschiedensten Farben und Düften – perfekter Ort um zur Ruhe zu kommen und die Seele baumeln zu lassen.

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Piazzale Michelangelo mit der Scuola Toscana

Die Chiesa di San Miniato al Monte ist eine der schönsten Punkte und gleichzeitig einer der höchsten Punkte in Florenz. Sie steht exemplarisch für die typisch romanische Architektur der Toskana. Sie weist neben einem dreiteiligen Aufbau auch weitere wichtige Eelemente auf: Beispielsweise der Adler, der sich am höchsten Punkt der Kirche befindet.

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Chiesa di San Miniato al Monte

Der Aufstieg lohnt sich also doppelt: Die Kirche und den Piazzale sollte man sich nicht entgehen lassen. Und auch der Rosengarten lädt auf dem Weg dorthin mit seinem Charm zum Verweilen ein.

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Aperitivo!

Der aperitivo ist besonders beliebt bei den Italienern! Meist am frühem Abend treffen sie sich in einer Bar und gehen einen Aperol Spritz oder einen Cocktail trinken. Diese sollen den Appetit anregen und werden von einem Buffet mit vielen verschiedenen Snacks begleitet. Von Mini-Pizzen und Focaccia bis hin zu Brot und Oliven ist für jeden etwas dabei. Und dabei gilt das Motto: Man darf essen, soviel wie man möchte!

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Spritz und Bier

So hat die Scuola Toscana am Freitagabend einen aperitivo für ihre Schüler angeboten. Gegen 18.00 Uhr haben wir uns mit Mariella vor der Schule getroffen und sind gemeinsam zu einer Bar gelaufen, in der sie einen Tisch für uns reserviert hatte. Das war die perfekte Möglichkeit, sich gegenseitig kennenzulernen und neue Kontakte zu knüpfen. Auch das Buffet war super: Es gab Olivenbrot, Nudelsalat, Omelette und vieles mehr! Das war ein schöner Start in den Abend. Wir unterhielten uns viel und konnten uns gegenseitig austauschen. Insgesamt waren wir um die 15 Personen.

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In der Bar

An diesem Abend habe ich selbst auch einige Leute kennengelernt, mit denen ich anschießend noch weitergezogen bin. Das war ein super Abend!

Nicht nur um die Traditionen und die Kultur Italiens kennezulernen, sondern auch um in schöner Gesellschaft zu sein, empfehle ich sehr, die Aktivitäten mitzumachen. Vor allem abends können diese ein Sprungbrett für einen schönen Abend sein, der sich ganz spontan entwickelt und viele Überraschungen mit sich bringen kann!

Al supermercato!

Ab und zu sehe ich mir einzelne Unterrichtsstunden an, um zu erfahren, welche Themen die Schüler behandeln. So ging der Kurs von Annalisa in einer Unterrichtseinheit in den Supermarkt – ich habe sie begleitet.

Zu Beginn der Stunde bekamen die Schüler eine Aufgabe: Sie sollten sich eine Art von Essensanlass aussuchen (cena, aperitivo, ..) und dafür eine Einladung verfassen. Diese schrieben sie mit Annalisa gemeinsam an die Tafel: Sie entschieden sich für einen aperitivo. Motto des Treffens war das Krimi, so sollten sich alle dementsprechend ankleiden.

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Einladung für den Aperitif

Danach sind wir nun in den Supermarkt gegangen, der sich nicht weit von der Schule und nur eine Straßenkreuzung weiter befand. Die Aufgabe bestand darin, die benötigten Getränke und Lebensmittel für den aperitivo zu suchen und deren Preise aufzuschreiben. Die Schüler waren zu viert und die Nationalitäten bunt gemischt! So waren die Länder Kanada, Ungarn, Japan und Spanien vertreten. Die Gruppe wurde in zwei aufgeteilt: Eine Zweiergruppe kümmerte sich um die Getränke und die andere Zweiergruppe um die Lebensmittel. Die Lehrerin Annalisa half den Schülern, wenn es Schwierigkeiten gab.

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Im Supermarkt

Anschließend gingen gingen wir noch in eine Art 1€-Shop, der in Italien „Tutto a 99 Cent“ heißt. Hier schauten wir nach Strohhalmen, Deko und Einwegbesteck und schrieben auch hier die Preise auf. Das war sehr interessant! Denn in Italien gibt es andere Produkte als in Deutschland.

Wieder zurück in der Klasse, rechnete die Gruppe das „Ausgegebene“ zusammen und berechnete dann die Ausgaben pro Person. Annalisa erklärte uns immer wieder einzelne Dinge auf italienisch, wie zum Beispiel, dass pro Person „a testa“ heißt.

Anschließend lernten wir noch einige Vokabeln einiger Lebensmittel kennen. Verschiedene Fleisch- und Fischsorten veranschaulichte Annalisa, indem sie das entsprechende Tier dazu zeichnete. Das war sehr lustig und wir haben viel gelacht! Dann nahmen wir noch die verschiedenen Obst- und Gemüsesorten durch. Hierfür druckte und Annalisa eine Liste aus, der man entnehmen konnte, in welchen Monaten es bestimmte Sorten gibt.

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Obst und Gemüse

So durfte jeder seine Lieblingsfrucht und sein Lieblingsgemüse nennen und Annalisa klärte einige Vokabeln, die unklar waren.

Das war alles in allem eine sehr interaktive Unterrichtsstunde! Die Lehrer/innen der Scuola Toscana geben sich viel Mühe, den Unterricht spannend und abwechslungsreich zu gestalten. Nicht zu vergleichen mit einer Schule, die Pflicht ist! Es wird viel gelacht und manchmal sogar auch gesungen.

Ciao a tutti!

Ich bin Sophia, bin 23 Jahre alt und momentan Praktikantin in der Scuola Toscana. Da ich in Deutschland Romanistik bzw. Italienisch studiere, ist ein Auslandspraktikum in Italien Pflicht. Ich habe mich initiativ bei der Scuola Toscana in Florenz beworben und bin direkt genommen worden! Ich verbringe hier nun meine zweite Woche, insgesamt werde ich sechs Wochen bleiben.

Die Schule gefällt mir wirklich gut, ich bin im ständigen Kontakt mit lieben Lehrerinnen und Schülern aus der ganzen Welt. Meine Aufgabe ist es, im Sekretariat mitzuarbeiten. Hier bringe ich morgens die Schüler zu ihren Klassen und kümmere mich um die Social Media wie Facebook und Instagram. Teilweise schaue ich mir den Unterricht an, schließe mich aber generell bei den Aktivitäten an, die nachmittags nach dem Unterricht für die Schüler angeboten werden. Das ist ziemlich cool, denn so lerne ich nicht nur die Sprachschüler und die Lehrer kennen, sondern auch Florenz! Die Eintrittspreise bekomme ich von der Schule bezahlt. Während den Aktivitäten mache ich ein paar Bilder, die ich dann am nächsten Tag auf verschiedenen Plattformen hochlade. Von Besuchen wichtiger Sehenswürdigkeiten bis hin zu Freibadbesuchen und Bootstouren ist alles dabei! In den nächsten Wochen werde ich euch täglich auf dem Laufenden halten und meine Eindrücke mit euch teilen.

Mein erster Ausflug ging ins „Museo degli Innocenti“ mit der Lehrerin Maria. Das war sehr beeindruckend! Das Hospital der Unschuldigen Kinder ist ein Weisenhaus, das im Jahr 1419 gebaut wurde. Maria zeigte uns das kleine Fenster in der Wand, durch das verzweifelte und mittellose Eltern ihre Kinder abgeben konnten. Die Tour hat viel Spaß gemacht, am Ende brachte uns Maria auf die Dachterrasse des Museums, von der man einen schönen Ausblick hatte!

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Blick von der Dachterrasse

Die Gruppen sind immer unterschiedlich groß. Mal kommen viele Schüler mit, mal weniger. Generell ist jede Altersklasse und Nationalität vertreten! Treffpunkt der Aktivitäten ist immer vor der Schule, die auch leicht zu erreichen ist und sich im Zentrum der Stadt befindet.

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Gruppenfoto mit Lehrerin Maria in der Mitte