Scuola Toscana in Tokyo

This is the first year Scuola Toscana participates in the Tokyo Salone dello Studio dell’Italiano, with our own stand.

Our Asian Marketing Officer, Mrs. Okada Minae, and our former student and friend Mrs Myazaki Maki will be at the stand to take care of our hosts and visitors

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Mrs Miyazaki Maki, former student at Scuola Toscana, interpreter and opera singer.

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Mrs Okada Minae, in charge also of the IT department at Scuola Toscana.

 

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Arrivederci e grazie a tutti!

Heute ist nun der letzte Tag meines Praktikums in der Scuola Toscana. Die sechs Wochen vergingen wirklich sehr schnell! Rückblickend betrachtet, hatte ich hier eine tolle Zeit, in der ich viel dazu gelernt und erlebt habe. Nun weiß ich, wie die Sprachschule organisiert ist, wie die einzelnen Sprachkurse aufgebaut sind und welche Unternehmungen außerhalb der Unterrichtszeit unternommen werden. Hauptsächlich kümmerte ich mich um die Repräsentation der Schule in den social media; hier wurde mir absolute Freiheit geschenkt. So hatte ich keinen Druck, eine bestimme Aufgabe in einem bestimmten Zeitraum zu erledigen und konnte mir meine Aufgaben selbst einteilen. Die außerschulischen Aktivitäten am Nachmittag haben mir außerdem viel Spaß gemacht und gaben mir die Möglichkeit, sowohl die Stadt Florenz als auch die Sprachschüler besser kennen zu lernen und Anschluss zu finden.

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Die Scuola Toscana kann ich alles in Allem nur weiterempfehlen! Allen Sprachschülern denen ich begegnet bin, hat es hier sehr gut gefallen. Die Stimmung in der Schule ist sehr angenehm und der Umgang untereinander sehr familiär und freundschaftlich. Die Lehrer sind super motiviert und haben viel Spaß an ihrer Arbeit, die Unterrichtsstunden machen so richtig Laune und erinnern keineswegs an langweilige Unterrichtsstunden aus einer Pflichtschule. Wer also einen italienischen Sprachkurs machen möchte, hat in Florenz bei der Scuola Toscana die perfekte Möglichkeit dazu!

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Nicht zu vergessen die wunderschöne Stadt, die viel Schönes zu bieten hat und dem Sprachaufenthalt noch das i-Tüpfelchen verleiht! Von Sehenswürdigkeiten und Museen bis hin zu schönen Gärten und Aussichtspunkten hat Florenz einiges zu bieten. Auch das Nachtleben ist bunt; die vielen Bars laden abends zu Bier, Cocktails und Livemusik ein! Möchte man dem Großstadttrubel entkommen, ist man schnell am Meer oder im schönen Chianti-Gebiet. Florenz ist außerdem der Ausgangspunkt für viele schöne toskanische Städte, wie beispielsweise Siena, Volterra und San Gimigliano. Langweilig wird es hier also nicht!

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Ich bin froh, dass ich diese Erfahrungen sammeln durfte und bedanke mich bei der Scuola Toscana für die schöne Zeit! Auch für die Zukunft wünsche ich weiterhin ein frohes Zusammenarbeiten und viele unterhaltsame Unterrichtsstunden.

Scuola lavoro

Mi chiamo Arianna, ho 17 anni e frequento il quarto anno al liceo linguistico Volta-Gobetti a Bagno a Ripoli. In questo periodo sto svolgendo un tirocinio di due settimane presso Scuola Toscana. Con le nuove riforme, gli studenti di tutte le scuole superiori devono, durante il corso degli anni accumulare un determinato numero di ore di scuola lavoro. Prima questo veniva effettuato solamente dagli istituti tecnici e dai professionali, adesso anche i licei hanno inserito questa formazione all’interno delle scuole. I ragazzi vengono mandati in aziende adatte alle loro competenze, io, frequentando un liceo linguistico ho avuto la possibilità di trovarmi in una scuola per stranieri, rimanendo quindi nel contesto delle lingue. All’interno dell’azienda ognuno di noi ha un tutor, un referente che ci segue durante il nostro percorso e che ci da compiti adatti alle nostre possibilità. A mio parere questa è un’esperienza formativa molto utile per noi giovani perché ci permette di capire come funziona il mondo del lavoro e magari, ci può chiarire le idee su ciò che vorremmo fare del nostro futuro. Durante i primi giorni, ho assistito a delle lezioni svolte da differenti insegnanti con alunni di tutte le età, dai più capaci a quelli alle prime esperienze con la lingua italiana. Una cosa di cui mi sono resa conto è che, anche se tutte queste persone non parlano la stessa lingua e hanno abitudini e culture differenti, una cosa che le accomuna è la passione e la voglia di imparare l’italiano. Studiando ad un linguistico so che imparare una lingua straniera, magari completamente diversa dalla propria lingua madre, è un’impresa abbastanza difficile, ma con i giusti mezzi e tanto, tanto esercizio può diventare sicuramente più facile e divertente.

Gesti italiani

Wenn man mit einem Italiener ins Gespräch kommt, fallen sie direkt auf: Die Gesten. Man könnte meinen, die Italiener fuchteln willkührlich mit den Händen herum. Schaut man aber genauer hin, fällt auf, dass die Handbewegungen authentisch wirken und fester Bestandteil der Kommunikation und der italienischen Kultur sind. Damit hebt sich die italienische Sprache von vielen anderen Sprachen ab. Die Gesten haben unzählig verschiedene Bedeutungen und werden vielfältig eingesetzt.

Neben der Gestik gehört auch der Gesichtsausdruck und die Distanz zum Gegenüber zur Vermittlung der Botschaft. Eine Gestik ohne den passenden Gesichtsaussdruck kann die Nachricht des Sprechenden nicht deutlich vermitteln. Generell gehört das Einsetzen von Gesten zur Form der non verbalen Kommunikation.

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Alberto hat uns bei einer Aktivität in der Schule einige Gesten gezeigt und erklärt. Nachdem er sie vorgemacht hatte, durften wir sie nachmachen und üben. Das hat viel Spaß gemacht! Von Essen wie zum Beispiel ”ich habe Hunger”, ”Spaghetti essen” und ”Kaffee trinken” bis hin zu emotionalen Ausdrücken wie ”ich bin wütend” und ”ich bin glücklich” war alles dabei. Am Ende schrieb er einige Sätze auf die Tafel, die wir dann ohne zu sprechen und nur mit Gesten ausdrücken sollten. Das war gar nicht so einfach!

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Zu Besuch bei einem florentinischen Handwerker

Am Freitag haben wir mit Maria einen florentinischen Handwerker besucht. Sein Geschäft befindet sich etwas versteckt unmittelbar am Piazza Santo Spirito in Oltrarno. Als wir ankamen, führte er uns in den Keller, denn hier befindet sich seine Werkstatt.

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Voller Begeisterung und Motivation zeigte er uns die Platten mit verschiedenen Mustern, die er selbst von Hand gezeichnet hatte. Die aufwendigste Platte dauerte etwa zwei Wochen. Dann zeigte er uns die verschiedenen Produkte, die er aus diesen ”Schablonen” herstellt. Das sind viele Miniaturprodukte wie beispielsweise kleine Anhänger, verschnörkelte Salz- und Pfefferschalen und Weinschließer. Von Serviettenringen und Schmuck bis hin zu kleinen Dosen und Dekogegenständen ist alles dabei.

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Er arbeitet mit Metall, das schließlich vergoldet oder versilbert wird. Während er uns in sein Handwerkt einweihte, erzählte er uns immer wieder aus seinem Leben. Er begann diese Arbeit mit 14 Jahren und ist jetzt nun schon 55 Jahre am Werk. Er führte uns außerdem seine uralten Maschinen vor, die nicht mit Strom betrieben werden. Diese sind zwar alt, aber funktionieren noch gut. Wer wollte, konnte ihm ein 50ct-Stück geben, auf das er dann das Wappen von Florenz einstanzte. Auch dieses hatte er von Hand gemacht.

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So haben wir eine tolle Erinnerung an diesen Besuch! Immer wieder durften wir Fragen stellen, die er uns ausführlich und gerne beantwortete. Anschließend konnte man seine Produkte in einem kleinen Verkaufsshop kaufen, der sich im selben Haus befand. Hier bekommt man die Waren zum Herstellungspreis und spart daher einiges, wie wenn man die Produkte in einem herkömmlichen Laden kauft. Eine super Möglichkeit, Mitbringsel für Familie und Freunde zu kaufen.

Cucina italiana!

Neben Sprachkursen bietet die Scuola Toscana auch Kochkurse an, in denen sie die Schüler mit der typisch italienischen Küche vertraut macht. Ein Kurs fand gestern bei der italienischen Köchin Fiammetta zuhause statt. Fiammetta kocht leidenschaftlich gern und lädt nun schon seit 18 Jahren zu Kochkursen ein!

Um 16.30 Uhr nachmittags ging es los, wir trafen uns in Fiammettas gemütlicher Wohnung im Zentrum der Stadt. Neben mir waren noch zwei weitere Schüler der Scuola Toscana dabei und die Runde war damit klein und gemütlich. Fiammetta stellte das 4-Gänge-Menü vor und las uns die entsprechenden Rezepte aus ihrem dicken Rezeptebuch vor. So konnten die Teilnehmer die Rezepte mit den dafür benötigten Lebensmitteln mitschreiben und anschließend auch mit nach Hause nehmen.

Das Menü!
Antipasto: Insalata Parmigiana
Primo: Pasta al coccio
Secondo: Petto di pollo al limone e mandorle
Dolce: Tiramisù con yogurt e frutti di bosco

Danach ging es in die Küche – Fiammettas Reich. Diese war top ausgestattet und sah typisch italienisch aus: Offene Gewürze, Olivenöl, ein Gasherd,.. Jeder bekam eine Schürze und Fiammetta legte eine italienische CD ein. Die Stimmung war perfekt und es konnte nun losgehen!

Schritt für Schritt bereiteten die Teilnehmer die einzelnen Gerichte zu. Fiammetta zeigte wie es funktioniert und die Schüler machten es nach.

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Begonnen haben wir mit dem Dessert, denn dieses musste zwei Stunden kühlgestellt werden. Dafür schnitten die Schüler vorerst die Waldfrüchte (Erdbeeren, Himbeeren, Blaubeeren) klein. Ein Teil der Erdbeeren wurde püriert; in diese Soße wurde dann eine Art Keks getunkt und abwechselnd mit der Joghurtmasse und den Früchten in einer Schüssel geschichtet. Danach ab damit in den Kühlschrank!

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Anschließend begannen wir mit der Soße für die Pasta. Dafür wurde eine kleingeschnittene Zwiebel angebraten, Erbsen zum Quellen gebracht und gute, toskanische Pilze weich gekocht. Anschließend wurde noch ein spezieller toskanischer Schinken klein geschnitten, alles in einem Topf vermengt und mit etwas Sahne aufgekocht. Während die Pasta vor sich hinköchelte, begannen wir mit dem ”secondo”. Hierfür wurde von einem Hühnchenfleisch fettige Stellen entfernt und das Fleisch dann in längliche Streifen geschnitten. Anschließend wurde es mit Mehl mariniert und in Olivenöl angebraten. Währenddessen wurden Mandeln mit dem Mixer klein gemixt und mit der Schale einer biolgischen Zitrone vermischt. Die Menge wurde dann zum Hähnchen gegeben und mit etwas Zitronensaft übergossen.

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Immer wieder gab Fiammetta Tipps und machte die Schüler mit den Fachbegriffen der italienischen Küche vertraut. Als nächster Schritt war der Salat dran. Der Parmesan wurde mit einem speziellen Küchenwerkzeug gehobelt und über dem Salat verteilt. Das Dressing wurde in einer extra Schale angerichtet: Der Saft einer Zitrone wurde mit selbstgemachtem Olivenöl und etwas Salz und Pfeffer vermischt – sehr einfach aber sehr fein!

Zuguterletzt wurden die Nudeln für die Pasta gekocht; Fiammetta hatte ganz besondere Fusilli von einer elden Marke! Man beachte: Erst die Pasta in’s kochende Wasser geben und dann das Salz dazugeben! So bleiben die Mineralien erhalten und die Pasta hat einen besseren Geschmack. Danach wurde noch der Parmesan gerieben – der darf bei der Pasta natürlich nicht fehlen!

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Am Ende ließen wir es uns so richtig schmecken! Wir deckten den Tisch schön ein und freuten uns über das italienische Menü, das wir selbst zubereitet haben. Ganz klar gab es italienischen Wein zum Essen!

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